SUPERHOT VR
Egoshooter

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Sieht man jemandem zu der “Superhot” in der Virtual Reality Version spielt, würde man kaum vermuten dass diese Person gerade mitten in einem Egoshooter steckt. Wie ein (mehr oder weniger) anmutiger Tanz wirken die Bewegungen mit denen sich der Spieler um sich dreht, in die Knie geht, sich zur Seite wegduckt, dann beide Arme in verschiedene Richtungen streckt und anschliessend vorsichtig wieder aufsteht – und das alles in Zeitlupe.

Dafür gibt es eine einfach-geniale Erklärung: Das Zeitgefühl in diesem Spiel ist an das Bewegungstempo des Spielers gekoppelt. Die Gegner und ihre Kugeln bewegen sich nur dann, wenn der Spieler sich bewegt. Da man von mehreren Gegnern gleichzeitig und oft von allen Seiten angegriffen wird, besteht die Herausforderung darin, ihre Bewegungsabläufe und die Flugbahnen der Geschosse genau zu studieren und die eigenen Bewegungen entsprechend zu timen. Ein einziger, feindlicher Treffer genügt und das Level wird neu gestartet. Der slow-motion Egoshooter erfordert vollen Körpereinsatz, Geschicklichkeit und strategisches Denken.

Laut Story befindet sich der Spieler in einer unfertigen Simulation voller Glitches. Die Grafik wiederspiegelt dieses Konzept perfekt: Die kalte, in Weiss getauchte Umgebung und die roten Umrisse der Gegner wirken künstlich und seelenlos. Letzteres hat auch eine direkte Auswirkung auf Gewaltdarstellungen, denn anstatt blutigem Realismus sieht man lediglich zersplitternde Polygone.

„Superhot VR“ wird ab 12 Jahren empfohlen und ist mit deutschen Untertiteln auf SteamXBoxOne und PS4 erhältlich.
ACHTUNG! Zum Spielen benötigt man ein entsprechendes VR-Setup (Oculus, Vive, Windows Mixed Media oder PS VR).

Verfügbar auf Windows, Playstation 4, XBox One, PSVR, Oculus Rift, Oculus Quest, Windows Mixed Reality